Das Team der Vesperkirche war eingeladen, auf dem Adventsmarkt von das Gebrauchtwarenhaus in Velbert einen Stand zu machen. Viele Leute kamen vorbei, kauften gebrannte Mandeln, Spekulatiusherzen von der Bäckerei Mittelmann oder Popcorn. Am ersten Tag war nebenan auch eine Hüpfburg – großer Spaß für kleine Menschen und deren Erziehungsberechtigten.
Auch zur 2. Infoveranstaltung für Gastgeber*innen während der Vesperkirche war gut besucht. Mehr als 30 Männer und Frauen ließen sich informieren, was während der Vesperkirche zu tun und zu beachten ist.
Informationen zu Hygienemaßnahme gab erneut Tineke Triebel vom Berufskolleg Neanderthal, die auch als Referentin für Hygiene- und Gesundheitsschulung tätig ist (Auf dem Bild hinten links). Auch Kai Uwe Stachelhaus vom Landhaus Stolberg, der die Mahlzeiten anliefern wird, war wieder beteiligt. Und Projektleiterin Elisabeth Selter-Chow beschrieb den Rahmen der Vesperkirche.
Angesichts der Nachfrage ist ein weiterer Vorbereitungstermin geplant: Donnerstag 10. Jan 2019, 18.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde auf Tönisheide.
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Die Vesperkirche Niederberg wird zwar erst im Januar und Februar 2019 sein. Aber für die Durchführung der Vesperkirche haben sich bereits zahlreiche Helferinnen und Helfer angemeldet. Schließlich gibt es während der Vesperkirche jeden Tag viel zu tun: die Gäste werden begrüsst, das Essen und Getränke werden serviert und sauber und ordentlich muss es auch sein.
Tineke Triebel
Am Donnerstag 15. Nov. 2018 trafen sich im Gemeindezentrum an der Oststrasse deshalb mehr als zwanzig interessierte Helferinnen und Helfer zur Vorbereitung. Tineke Triebel vom Berufskolleg Neanderthal, die auch als Referentin für Hygiene- und Gesundheitsschulung tätig ist, informierte über die nötigen Hygienemaßnahmen während der Vesperkirche. Schließlich wird hier mit Lebensmitteln gearbeitet und es braucht einige Achtsamkeit. Ihre Zusammenfassung nach dem Vortrag: „Bei euch kann ja gar nichts passieren – so wie ihr das geplant habt.“
Kai Uwe Stachelhaus
Anschließend erläuterte Kai Uwe Stachelhaus vom Landhaus Stolberg, wie die Ausgabe der Mahlzeiten organisiert wird. Stachelhaus kocht und liefert die Mahlzeiten für die Vesperkirche und unterstützt die ehrenamtlichen Helfer bei ihren Aufgaben. Er gab den Anwesenden gleich zwei Tipps mit auf den Weg: „Bleiben Sie immer ruhig, auch wenn es hektisch wird. Und seien Sie immer freundlich, damit tragen Sie zu einer gastlichen Atmosphäre bei und die Gäste fühlen sich wohl.“
Elisabeth Selter-Chow
Abschließend erklärte die Projektleiterin der Diakonie, Elisabeth Selter-Chow, noch einige Abläufe und Hintergründe während der Vesperkirche. Gefragt, wer denn alles zur Vesperkirche kommen wird, antwortet Sie: „Wir hoffen, dass Menschen aus vielen verschiedenen Lebenslagen kommen. Dann sitzt vielleicht ein Tafelbesucher neben einem Bankangestellten, oder ein Schüler neben einem Pensionär und sie kommen ins Gespräch. Und vielleicht kommt der eine oder andere wieder und hilft dann bei der Essensausgabe. Eben „Vielfalt unter dem Kirchendach“.
Dieser Vorbereitungstermin der auch den offiziellen Charakter einer „Belehrung“ hatte, wird am 22. Nov. um 18.30 in der Stadtkirche in Wülfrath wiederholt. Zusätzlich wird es weitere Termine im Januar geben.
Dr. Claudia Panke, die Bürgermeisterin der Stadt Wülfrath sieht die Möglichkeiten der Vesperkirche: „Für den Zusammenhalt der Menschen in unserer Stadt ist die Vesperkirche eine Chance und ein Experiment. Alle sind eingeladen, sich einzubringen als Gast oder Gastgeber.“