Vorbereitungen sind abgeschlossen

Nach einer emsigen Woche sind die Um- und Aufbauarbeiten für die Vesperkirche Niederberg 2020 (fast) abgeschlossen. Die Bänke der Apostelkirche in Velbert wurden abgebaut; Tische und Stühle lassen ahnen, wie der Gastbetrieb ab Sonntag, den 26.1. aussehen kann.

Möglich war das nur mit vielen Helfern, die am Montag alles gegeben haben, die Bänke auszuräumen und Tische und Stühle aufzubauen. Manch einer war erstaunt über die Emsigkeit eines der ältesten Helfer. Dann kamen der Koch mit seiner Ausrüstung, Wasser und Strom musste verlegt werden, die Lampen ausgetauscht und vieles mehr bis hin zur Planung, wie die Serviette aussehen soll. Und die Lokalzeit war auch schon da…

Danke allen, die bis jetzt schon geholfen haben.

Teilnehmerliste ist abgeschlossen – Etwas Kuchen wird noch benötigt

Wir sind überwältigt: Die Projektkoordinatorin Elisabeth-Selter Chow konnte bereits eine Woche vor Beginn feststellen dass sich für alle Tage der Vesperkirche bereits genügend Helferinnen und Helfer gefunden haben. Somit haben sich mehr als 500 Menschen bereit erklärt, Ihren Teil zum Gelingen der Vesperkirche Niederberg beizutragen. Schon das ist ein kleiner Erfolg, denn im letzten Jahr waren einige Tage nur dünn besetzt. Dennoch gab es auch dort immer Bereitwillige, die spontan von heute auf morgen einspringen wollten und konnten.

Beim Kuchen sieht es noch etwas anders aus: da gibt es noch Lücken, die sich aber sicherlich im Laufe der Zeit ebenso füllen werden. Bei Kuchenspenden sind ein paar Dinge zu beachten. Die haben wir in einem Merkblatt zusammengestellt: Merkblatt Kuchenspende. Wenn Sie Kuchen backen und spenden wollen, melden Sie sich bitte bei Elisabeth Selter-Chow, Bergische Diakonie, 0202 2729 265, Elisabeth.Selter-Chow@vesperkirche-niederberg.de.

Vesperkirche Niederberg 2020 in der Apostelkirche in Velbert

Am 26. Jan. 2020 beginnt die Vesperkirche in den Räumen der
Apostelkirche am Baum, Wichernstr., Velbert. Täglich von 11.30 bis 15.00 Uhr werden die Türen weit geöffnet und alle Menschen sind eingeladen zu Mittagessen, Kaffee
und Kuchen. Die Vesperkirche endet am 9. Feb.

Die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren. Ab Montag 20. Jan. wird der Kirchraum umgebaut. Für einige der Vesperkirchen-Tage gibt es bereits jetzt schon ausreichend Helferinnen und Helfer. Die haben sich schon frühzeitig gemeldet. Dennoch gibt es an einigen Tagen noch etwas
Luft, sodass sich gerne noch Helferinnen und Helfer melden können.

Ausserdem benötigt die Vesperkirche noch zahlreiche Kuchenspenden. Gerechnet wird mit etwa 10 – 12 Blechen pro Tag. Schön wäre es, wenn sich auch Kochclubs oder Freundeskreise beteiligen würden.

Mit viel freundlicher Hilfe und Mitarbeit wird die Vesperkirche Niederberg auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg. Und auf jeden Fall völlig anders als die Vesperkirchen in Velbert und Wülfrath im letzten Jahr.

Helfer und Spender melden sich bitte bei der Projektleiterin, Frau E. Selter-Chow, Tel: 0202/2729-265, Email: 
elisabeth.selter-chow@vesperkirche-niederberg.de. Infos finden Sie unter: www.vesperkirche-niederberg.de.

Vesperkirche Niederberg endet

Am Sonntag, 24.2. endete die Vesperkirche Niederberg nach 15 Tagen in der Christuskirche in Velbert und ebenfalls 15 Tagen in der Stadtkirche in Wülfrath. Der insgesamt 30. Tag der Vesperkirche Niederberg begann wie jeden Sonntag mit einem Gottesdienst. An diesem Sonntag war er besonders ausgestaltet als Jazzgottesdienst. Musikalisch wurde dieser Gottesdienst gestaltet von Tossia Cormann und Philipp van Endert.

Pfarrer Ingolf Kriegsmann betonte in seiner Predigt: „Mahlzeiten und Begegnungen gehören in der Bibel ganz eng zusammen!“ Er fasst so zusammen, was er in der Zeit der Vesperkirche erlebt und erfahren hat: „Beim Essen kommen die Menschen ganz einfach miteinander ins Gespräch.“ Und in einer eigentümlichen Verkehrung konnte er feststellen, dass sich das Wort, von dem die Evangelische Kirche ja lebt, einfach bei Tisch ereignet hätte. Demgemäß machte sich Pfarrer Kriegsmann auch Gedanken, wie es nun weitergehe, nachdem er von Besuchern angesprochen war: „Geht in eure Gemeinden und fragt die Pfarrer, was ihr machen könnt,“ war sein Rat.

Superintendent Jürgen Buchholz dankte nach 30 Tagen Vesperkirche Niederberg und hatte damit reichlich zu tun: Er dankte allen, die in der Vorbereitung dabei waren, den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den Spendern und vor allem den vielen Gästen, die jeden Tag gekommen sind. „Ohne das Zusammenwirken dieser vielen Menschen hätten wir niemals eine so eindrückliche Vesperkirche erleben dürfen.“

Auch an diesem letzten Tag der Vesperkirche Niederberg in der Stadtkirche Wülfrath kamen mehr als 200 Gäste und genossen das Menu, das Kai Uwe Stachelhaus vom Landhaus Stolberg an allen Vesperkirchentagen zubereitet hat. Dazu gehörte auch an allen Tagen, Kaffee und Kuchen aus Spenden. In seinem Wort zur Mitte des Tages fasste Superintendent Jürgen Buchholz seine Erfahrungen zusammen: „Das war ein tolles Bild, wie diese Kirchen belebt waren. Die Kirche kommt ins Swingen und Leben und wir alle waren beteiligt. Diese Kirche war ein lebendiges Gebäude.“

#vesperkircheniederberg

Kirche macht die Türen auf – zum Essen, Trinken, Reden und für mancherlei Hilfe

Rheinischer Präses würdigt Vesperkirche/Predigt am Sonntag in Wülfrath. Evangelische Kirche im Rheinland,
PRESSEMITTEILUNG Nr. 29/2019, 15. Februar 2019

Der rheinische Präses Manfred Rekowski hat das Konzept der Vesperkirchen gewürdigt. „Die Vesperkirche ist eine Erfolgsgeschichte, weil sich an der Tischgemeinschaft ganz elementar zeigt, was Jesus will“, sagt er in einer Predigt am Sonntag, 17. Februar 2019, in der Stadtkirche Wülfrath, Kirchplatz, 42489 Wülfrath, Beginn 10 Uhr. Kirche mache die Türen auf und alle seien eingeladen zu essen, zu trinken, zu reden, zu praktischen Hilfsangeboten, mancherlei Beratung in Anspruch zu nehmen und Impulse zum Glauben zu hören. Die Stadtkirche dient noch bis 24. Februar als Vesperkirche.

Präses Rekowski wörtlich: „Menschen nehmen dieses Angebot der offenen Kirche aus ganz unterschiedlicher Motivation wahr: Sie suchen Gemeinschaft, sie wollen mit jemandem reden, weil sie jeden Tag viele Stunden allein in ihrer Wohnung hocken, sie haben Beratungsbedarf, weil sie an einer Stelle ihres Lebens Hilfe brauchen. Und den einen oder die andere mag auch die Sehnsucht nach einer neuen Verbindung zum Glauben hergeführt haben. Oder weil sie in einem schönen Ambiente lecker essen wollen. Die offene Kirche heißt sie alle willkommen.“

Ihn habe beeindruckt, wie viele Menschen in die Vesperkirche kommen, sagt der Präses. Ein Grund liegt für Rekowski darin, dass der Besuch nichts voraussetze, auch keine religiöse Einstellung. Man dürfe dazugehören, bevor man überhaupt einen Zugang zum Glauben gefunden habe, sagt der Präses der rheinischen Kirche in seiner Predigt. Häufig lehnen nach Rekowskis Einschätzung Menschen Glauben und Kirche gar nicht einmal mehr ab. „Nicht nur für die neuen Bundesländer mag gelten, was jemand einmal so formuliert hat: Die Menschen haben vergessen, dass sie Gott vergessen haben.“ In der Offenheit sieht der rheinische Präses dann auch ein wesentliches Element der Vesperkirche, die nach seiner Vorstellung auch in die Gemeindearbeit hineinstrahlen soll.

Für das Projekt Vesperkirche ist die Stadtkirche in Wülfrath für 15 Tage zu einem Gastraum umgestaltet worden. Statt der Kirchenbänke stehen im Kirchraum gedeckte Tische zum Essen, zum Reden, zur Begegnung bereit. Dazu gibt es Beratung der sozialen Dienste, eine Arztsprechstunde, eine Fußpflege sowie kulturelle und religiöse Angebote. Noch bis zum 24. Februar öffnen sich täglich um 11.30 Uhr die Türen der Stadtkirche. Mehr als 400 ehrenamtlich Mitarbeitende wirken mit. „Vielfalt unterm Kirchendach“ lautet das Motto dieses Projekts. Vom 20. Januar bis zum 3. Februar 2019 war bereits die Vesperkirche in Velbert geöffnet.

#vesperkircheniederberg

Alte und neue Medien in der Stadtkirche Wülfrath

In der Vesperkirche Niederberg treffen alte und neue Medien aufeinander: Die hohen Glasfenster der jahrhundertalten Stadtkirche Wülfrath sind im letzten Jahr mit Hilfe von Sponsorengeldern renoviert und gereinigt worden. Dadurch und durch weitere Maßnahmen wurde es im Kirchraum deutlich heller. Anläßlich der Vesperkirche Niederberg in der Stadtkirche werfen wir die social-media-wall zwischen zwei der Fenster an die Wand: http://wall.vesperkirche-niederberg.de Hier erscheinen Beiträge von facebook, twitter und instagramm mit #vesperkircheniederberg

Lokalzeit Bergisches Land bei der Vesperkirche Niederberg

Lokalzeit Bergisches Land am 4.2.2019

Daniela Bamberger von der Lokalzeit Bergisches Land interessierte sich schon sehr früh für die Vesperkirche Niederberg. Am Freitag vor Ende der Vesperkirche Niederberg in der Christuskirche kam sie und befragte einige Gäste. Die O-Töne sprechen für sich:

O-Töne aus der Vesperkirche

Anschließend bat Frau Bamberger Superintendenten Jürgen Buchholz ins Studio zum Interview und er berichtete von neuen Erfahrungen, die das Format der Vesperkirche ermöglichte.

#vesperkircheniederberg

„Was hält die Gesellschaft zusammen?“

Kerstin Griese, MdB

Zu diesem Thema war Kerstin Griese, MdB, eingeladen. Kerstin Griese betonte, dass ihr an sozialer Gerechtigkeit liege. Sie verdeutlichte dies an Beobachtungen zum Arbeitsmarkt, zur Inklusion, Integration und den weltweiten Migrationsbewegungen. In Ergänzung wies Ivo Simic, Vorsitzender des Velberter Integrationsrates, darauf hin, dass die Integration von Migranten noch immer nicht optimal sei, aber es komme immer auch auf das eigene Zutun an. #vesperkircheniederberg

Ivo Simic, Vorsitzender des Velberter Integrationsrates

IHLA-Combo bringt die Vesperkirche in Bewegung

Vesperabend ist #vesperkircheniederberg in der Christuskirche in Velbert und die IHLA-Combo unter der (Beg-)Leitung von Gero Sinha bringt die ca. 100 Besucherinnen und Besucher in Wallung. Rhythmus, Instrumente, Stimmen und Bewegung lassen die Menschen von den Plätzen aufstehen und begeistert mittanzen.

Halbzeit für die Vesperkirche Niederberg

Fünfzehn Tage #vesperkircheniederberg in der Christuskirche Velbert sind (fast) vorbei. Im Gottesdienst am Morgen fasst Superintendent Jürgen Buchholz die Erfahrungen zusammen: „Großzügigkeit erfahren wir hier auf allen Ebenen!“ Und er läutet die Halbzeitpause ein: In einer Woche, am 10. Februar, geht es in der Stadtkirche Wülfrath weiter mit der Vesperkirche Niederberg. Noch einmal 15 Tage und wieder ist alle Welt willkommen zur „Vielfalt unter dem Kirchendach“.

Als Symbol übergab er Pastorin Henriette Sauppe die zweite Vesperkirchenkerze, die an der ersten (für Velbert) entzündet wurde.

Superintendent Jürgen Buchholz übergibt die Vesperkirchenkerze an die Kirchengemeinde Wülfrath