Zweiter Tag der Vesperkirche

Nach dem fulminanten Start am Sonntag lief es am zweiten Tag der Vesperkirche Niederberg etwas gemütlicher. Und dennoch hatten die Helferinnen und Helfer genügend zu tun; diese wurden heute von dem Oberstufen-Religionskurs des Geymnasiums Langenberg unterstützt. Zwei oder drei von Ihnen mussten noch rasch zu Hause anrufen, um die Eltern zu fragen, ob der WDR sie aufnehmen dürfe.

Christian Licht war mit seiner Crew dabei und fand reichlich Motive, Menschen und Interviews für die Berichterstattung in der Lokalzeit Bergisches Land. Und die Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt hielt das Wort zur Mitte des Tages. Sie erinnerte an den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Ausschwitz und stellte die Frage: „Was tun wir Christen heute für Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit und gegen Ausgrenzung?“ Die Antwort: „Die Vesperkirche ist gelebte Mitmenschlichkeit!“

Dieses Wort in der Mitte des Tages war ein Vorgriff auf das Abendprogramm der Vesperkirche Niederberg: Schon seit mehr als 25 Jahren veranstaltet die Kirchengemeinde Velbert-Dalbecksbaum am 27.1. jeden Jahres eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust. So auch dieses Jahr und dann eben in der Vesperkirche.

Und noch etwas, was uns alle sehr berührt hat: Eine Besucherin brachte eine Spende mit, die wir nicht erwartet haben. In der Tat, in einer Vesperkirche kann man einen guten Tropfen Kaffee brauchen.

Auch eine Spende! Danke!
Mit solcher Spende hatten wir nicht gerechnet…

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