Aug. 2022 – Vesperkirche in neuem Format

Nachdem die vertraute Form der Vesperkirche im Frühjahr 2022 aus Gründen der Corona abgesagt wurde, gibt es nun einen neuen Termin. Die Vesperkirche Niederberg findet vom 21.8 bis 28.8.2022 in der Markuskirche in Velbert statt.

Das Leitungsteam hat sich entschlossen, die Vesperkirche an die dann sommerliche Zeit anzupassen: Samstag und Sonntags ist die Vesperkirche von ca. 11 bis 15 Uhr geöffnet und Montag bis Freitag öffnet die Vesperkirche zum Feierabend, ca. 17 bis 21 Uhr. Wie gewohnt gibt es gutes Essen, an den Abenden zusätzlich Kunst und Kultur. Und selbstverständlich lädt bei schönem Wetter auch die Wiese hinterm Haus ein.

Ab sofort können sich Helfer, Kuchenspender und Sponsoren melden: >>Anmeldung>>

Vesperkirche 2022 wird verschoben

Nach langen Diskussionen hat sich das Organisationsteam entschieden, die Vesperkirche im Januar/Februar 2022 nun doch coronabedingt abzusagen.

Die immer noch sehr hohen Corona-Zahlen und die demnächst anstehende Dominanz von Omikron waren bei dieser Entscheidung ausschlaggebend.

Ganz aufgegeben sind die Pläne für die Vesperkirche 2022 aber nicht: Nach den Sommerferien ein zweiter Versuch gestartet werden, in der Hoffnung, dass bis dahin Corona nicht mehr so sehr unseren Alltag dominiert. 

Das Organisationsteam vertraut darauf, dass wieder auf die wertvolle Hilfe und die Infostände gezählt werden kann. Genauere Daten und Informationen folgen, sobald sie feststehen.

Vesperkirche 2022 in der Markuskirche

Bild von der Markuskirche in Velbert

Vom 30.1. bis zum 13.2.2022 soll es eine Vesperkirche in der Markuskirche an der Losenburg in Velbert geben. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen und die Suche nach Helfer*innen und Spender*innen beginnt. Wieder steht die Vesperkirche unter dem Motto „Vielfalt unter dem Kirchendach“.

Die Vesperkirche wird die dann geltenden Corona-Bedingungen beachten. Voraussichtlich muss deshalb die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Gäste auf ca. 60 Personen begrenzt werden. Wie in den Vorjahren auch wird es jeden Tag eine „Wort zur Mitte des Tages“ geben, sowie Gottesdienste an den drei Sonntagen. Ausserdem wird es ein Rahmenprogramm geben, das augenblicklich zusammengestellt wird.

Nach Schirmfrauen und -herren wird derzeit gesucht. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland – Thorsten Latzel – hat zugesagt, die Predigt im Gottesdienst am 13.2.2022 zu halten.

Vesperkirche – Unterstützung in Coronanot

Die Vesperkirche Niederberg fördert den Austausch, das Kennenlernen und das Gemeinwesen. In den beiden vergangenen Jahren gab es diesen Austausch in der Kirche beim gemeinsamen Essen. Viele Menschen kamen und genossen es, mit teilweise völlig fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Und viele Menschen und auch Firmen unterstützen dieses Projekt mit tatkräftiger Hilfe und zahlreichen Spenden.

Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ist eine solche Vesperkirche in 2021 nicht möglich. Dennoch wollen der Kirchenkreis Niederberg, die Gemeinden und das Diakonische Werk Niederberg den Gedanken des Austauschs in der Vesperkirche aufrecht erhalten.

Angeregt von einem Projekt im Ruhrgebiet ist es ab dem 1. März möglich, eine Unterstützung im Einzelfall zu erhalten. Wenn Menschen, die im Gebiet des Kirchenkreises Niederberg leben, corona-bedingt in Not geraten sind, können sie bis zu 500,- € an Unterstützung bekommen. Die Diakonie der Gemeinden und das Diakonische Werk arbeiten dazu eng miteinander zusammen.
Auf unserer Internetseite http://Vesperkirche-Niederberg.de steht dazu ein Formular zur Verfügung. Es wird gebeten, die Umstände der corona-bedingten Not in wenigen Sätzen zu erzählen. Vertreter der Diakonie werden diese Einzelfälle beraten und vielleicht auch
Einkommensnachweise erfragen, bevor die Mittel ausgezahlt werden können. Über die Erzählungen wird deutlich, welche großen und kleinen Nöte in der Corona-Pandemie entstehen. Und Kirche und Diakonie können das anonymisiert weitererzählen.

Es werden die Menschen unterstützt, die corona-bedingt in Not geraten sind. Das Diakonische Werk Niederberg hat zu diesem Zweck eine Geldbetrag zur Verfügung gestellt. Sollte dieser Betrag ausgeschöpft sein, werden Spender und Förderer gesucht, die das Projekt unterstützen wollen. Superintendent J. Buchholz: „Ich freue mich, dass wir dieses Projekt hinbekommen haben und bin sehr gespannt, ob und wo wir Menschen unterstützen können.“

2021 gibt es leider keine Vesperkirche

Zweimal schon gab es die Vesperkirche Niederberg. 2019 fand die Vesperkirche in Velbert und in Wülfrath statt und 2020 in Dalbecksbaum. An allen Orten fand die Vesperkirche regen Anklang. Auch die Unterstützung durch Ehrenamtliche und Sponsoren war enorm. Dafür konnte kaum genug gedankt werden.

Nun stehen wir unter dem Eindruck von Corona und die Maßnahmen des lockdowns wie auch die Vernunft unterbinden solche großen Veranstaltungen. Am 27.Jan. wird der Kreissynodalvorstand beraten, ob es im Jahr 2022 eine Vesperkirche geben und wo sie möglicherweise stattfinden wird.

Freifunk, die zweite

Die netten Menschen vom Neanderfunk hatten die Vesperkirche mit Freifunk ausgestattet. Und dann waren sie auch mehrfach da und haben sich an der lebendigen Vesperkirche gefreut und mitgemacht. Um nun nicht in technischen Details zu verharren, hat Patricia Hillebrand sich vor allem für das Geschehen in der Vesperkirche interessiert und darüber auch einen Artikel geschrieben: Am Ende sind es 3 geworden.

Vesperkirche Niederberg beendet

Nach 15 Tagen endete die Vesperkirche Niederberg für das Jahr 2020. Die Vesperkirche in der Apostelkirche in Velbert übertraf hinsichtlich der Besucherzahlen noch die Vesperkirchen in 2019. Und das ist der Anfang der zahlreichen kleinen Wunder, die sich ereigneten:

Vesperkirche Niederberg in der Apostelkirche Velbert
Foto: Hajo Gottwald, Rechte Kirchenkreis Niederberg
  • Es gab stets genügend Helfer aus allen Altersklassen. Danke an alle, die sich so engagiert in der Vesperkirche eingebracht haben.
  • Es gab auch stets genug Mahlzeiten. Wie in der biblischen Geschichte von der Speisung mit Brot und Fischen gelang es Kai Uwe Stachelhaus immer wieder, alle Teller voll zu bekommen.
  • Es gab stets genügend Kuchen. Stellvertretend ist vermutlich das Gespräch mit einer Dame: Sie würde gerne in der Vesperkirche helfen, schaffe dies aber nicht. Also beschloss sie, Kuchen zu backen. Danke an all die fleissigen Bäckerinnen und Bäcker.
  • Die Gäste warteten geduldig, bis ein Platz frei wurde. Und diejenigen, die keinen Platz ergattern konnten, haben sich mit Kuchen begnügt oder sind ohne Groll wieder gegangen. (Und vielleicht am nächsten Tag wieder gekommen?)
  • Und es gab Begegnungen, wie z.B. diese: Langjährige Nachbarn sprachen zum ersten Mal miteinander. Fremde Menschen verabredeten sich für weitere Treffen. Jung sprach mit Alt, SchülerInnen mit SeniorInnen, Arbeitslose mit Angestellten.
  • Und in Wirklichkeit spielte sich noch viel mehr im Verborgenen ab…

So hatten wir das geplant: Wir eröffnen einen Raum. Und was dort geschieht, liegt nicht in unserer Hand. Denn es ereignet sich „Vielfalt unter dem Kirchendach“.

S_inn und Kritik und Visionen

Wie im letzten Jahr auch, ist das Transfernetzwerk Soziale Inovation – s_inn – wieder präsent in der Vesperkirche Niederberg. Die KollegInnen der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe Sprachen die BesucherInnen an und sammlten Kritik und Visionen – Natürlich war hier nicht die Vesperkirche gemeint, sondern Kirche:

Natürlich kommt im Laufe dieser Woche noch einiges hinzu. Wir sind gespannt.

Wie kommen eigentlich die ganzen SchülerInnen zur Vesperkirche

Schaut man die Bilder von der Vesperkirche durch, fällt auf, dass (fast) immer Schülerinnen und Schüler dabei sind. Nun kommen sicherlich einzelne junge Menschen als Besucher zur Vesperkirche. Aber im Vorfeld hatten wir die Schulen im Umfeld angeschrieben und gefragt, ob Schülergruppen kommen und helfen können.

Die Resonanz war überwältigend. Von Frau Grabke vom Förderzentrum Nord hatten wir ja schon berichtet. Sie wäre gefühlt am liebsten jeden Tag mit ihren SchülerInnen gekommen. Und dann gibt es auch „Wiederholungstäter“, die bereits im letzten Jahr dabei waren: das NEG, das BK der Bleibergquelle, das Gymnasium Langenberg. Und vermutlich habe ich noch jemanden vergessen.

Nicht zu vergessen ist aber die noch größere Zahl der Helferinnen und Helfer, die sich alle mit großem Engagement um die Besucher der Vesperkirche kümmern.

Alle gemeinsam hatten in diesen ersten Tagen der Vesperkirche mehr als alle Hände voll zu tun. Der Standort Apostelkirche scheint wie gemacht für die Vesperkirche Niederberg. Pfr. Jens Hoffmann: „Eigentlich müssten wir die Vesperkirche hier zur Dauereinrichtung machen. Hier passiert so viel….!“

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