Dr. Mojo lädt ein zu einer Reise in die Vergangenheit

Pfr. Thomas Rehrmann (Wülfrath) begrüßt Dr. Mojo

In der Christuskirche gibt es an diesem Abend nur wenig Licht, lediglich die Bühne (entschuldigung: der Altarraum) ist beleuchtet und dort führt Pfr. Thomas Rehrmann in den Abend ein. Er begrüßt Dr. Mojo, der als One-man-band den Abend bestreiten wird. Nachdem er bereits einige Konzerte in der Kulturkirche Wülfrath gegeben hat, hatte er sich spontan an Rehrmann gewandt und ein Benefizkonzert im Rahmen der Vesperkirche Niederberg angeboten.

Es hat gelohnt; etwa 40 Gäste versammelten sich in der zum Gastraum umgebauten Kirche an den Tischen oder zogen die Stühle zu kleinen Gruppen zusammen. So entstand eine wunderbare Atmosphäre. Auch hier zeigte sich, dass der mutige Schritt zum temporären Umbau der Christuskirche richtig war: Vesperkirche Niederberg in der Christuskirche Velbert funktioniert auch als Konzertraum.

Dr. Mojo hatte seine Zuhörer sofort gefesselt. Mit seiner Auswahl von Oldies aus Folk und Blues weckt er Erinnerungen an die 70er und 80er Jahre. Solche Musik in dem beeindruckenden Kirchraum der Christuskirche lud ein, die Augen durch den Raum und die Gedanken schweifen zu lassen.

Dr. Mojo

Überraschend sind seine Ausführungen zu manchem Lied, wenn er erzählt, dass mancher Titel noch viel älter ist, als gedacht und in anderen Versionen schon existierte, bevor er zum Bestseller wurde. Auch die kurzen Exkurse ins Familienleben („pädagogisch anspruchsvoller Nachwuchs“) luden zum Schmunzeln und Nachdenken ein. Zum Abschluß „Kein schöner Land…“ – fast wie der Segen zum Abschluß eines Gottesdienstes.

#vesperkircheniederberg

Zahlen übersteigen unsere Erwartungen

Auch an Tag 5 der Vesperkirche Niederberg übersteigen die Zahlen unsere Hoffnungen und Erwartungen: Wir freuen uns über soviele Gäste, soviele liebe und nette Helferinnen und Helfer, soviel Kuchen und und… Und vor allem: so viele gute Gespräche und Begegnungen. #vesperkircheniederberg

Lokalzeit berichtet am 21.1.

Lokalzeit-Reporter Christian Licht besuchte mit seinem Team die Vesperkirche Niederberg in der Christuskirche. Sein Bericht beschreibt und verdeutlicht liebevoll das Anliegen unserer Vesperkirche. Nur schade, dass die Fernsehbeiträge irgendwann aus der Mediathek verschwinden; aber das dauert in diesem Fall…

#vesperkircheniederberg

Videobeitrag der Aktuellen Stunde am 20.Jan.

Vesperkirche in Velbert

Kostenloses Mittagessen für alle: Zum ersten Mal veranstaltet die Evangelische Kirche im Rheinland eine sogenannte Vesperkirche.

Gepostet von Aktuelle Stunde am Sonntag, 20. Januar 2019

#vesperkircheniederberg

Am Anfang der Vesperkirche Niederberg

Ungefähr 200 Menschen hatten den Eröffnungsgottesdienst besucht. Danach gab es ein entspanntes Kommen und Gehen. Geduldig warteten die neue Gäste, bis Platz an einem der Tische frei wurde. Und dabei kam jede mit jedem ins Gespräch.

#vesperkircheniederberg

Essen in der Vesperkirche

Das Wort „Vesper“ kommt aus dem süddeutschen Raum und bedeutet eine Andacht und auch eine Mahlzeit. In der Vesperkirche Niederberg wird dies mit einem dreigängigen Menu, Kaffee und Kuchen und einem Wort zum Tage umgesetzt.

Das Menu kocht Kai Uwe Stachelhaus vom Landhaus Stolberg. Für die Ausgabe der Essen, wird der Koch von ehrenamtlichen Helfern unterstützt, die die Teller anrichten und dann zu den Gästen an den Tischen bringen. Am Eröffnungstag war neben Bürgermeister Dirk Lukrafka auch Martin Strässer (MdL) zugegen und fasste tatkräftig mit an.

Kai Uwe Stachelhaus (rechts im Bild) und ein Teil des ehrenamtlichen Teams

Die Kuchen werden gespendet – dank einiger Kochclubs, die zu Backclubs verwandelt wurden und zahlreichen Bäckerinnen und Bäckern. Das Cafe mit seinem Interieur und dem Kaffee betreut die Crew von DasGebrauchtwaren.haus.

#vesperkircheniederberg

Vesperkirche eröffnet mit einem Gottesdienst

Am Sonntag, 20. Jan. 2019, wurde die Vesperkirche in der Velberter Christuskirche mit einem Gottesdienst eröffnet. Etwa 200 Besucherinnen und Besucher waren gekommen. Die ersten hatten an den Tischen Platz genommen, die übrigen füllten die Kirchenbänke in den beiden Seitenschiffen. Pfarrer Martin Schmerkotte aus Velbert eröffnete den Gottesdienst und begrüßte die Gäste der Vesperkirche. Superintendent Jürgen Buchholz hielt die Predigt und und verdeutlichte das Anliegen der Vesperkirche mit 5 Sätzen anhand der olympischen Ringe, die er weiter ausführte: „1) Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen. 2) Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. 3) Kirche muss sich ständig ändern, um auf veränderte Situationen zu reagieren. 4) Gemeinde und Diakonie sind ein starkes Team in Wort und Tat. 5) Vielfalt unter dem Kirchendach und der prophetische Satz: Suchet der Stadt Bestes.“ Buchholz beendete seine Predigt mit einem Zitat des nicaraguanischen Theologen Ernesto Cardenal: „Wir sind noch nicht im Festsaal angekommen; aber wir sehen schon das Licht und hören schon die Musik!“

Bürgermeister Dirk Lukrafka und das Team der Vorbereitungsgruppe aus der Bergischen Diakonie, der BePro und dem Kirchenkreis beendeten den Gottesdienst mit den Fürbitten.

Von links: Superintendent Jürgen Buchholz, Bürgermeister Dirk Lukrafka, Projektleiterin Elisabeth Selter-Chow, Pfarrerin Henriette Sauppe, Pfr. Frank Wessel

Damit war die Vesperkirche eröffnet. Etwa 25 ehrenamtliche Helfer bewirteten die Gäste an den Tischen mit einem dreigängigen Menu aus der Küche von Kai Uwe Stachelhaus. An den Tischen mischten sich Menschen, die sich vorher nicht kannten und unterhielten sich über Gott und die Welt. Wer sein Essen beendet hatte, konnte im Cafe, dass die BePro / DasGebrauchtwarenhaus im maurischen Stil eingerichtet hat, noch Kaffee und Kuchen geniessen. Die freiwerdenden Plätze waren rasch wieder belegt, sodass weit über 200 Mittagmenus ausgegeben wurden. Von solchem Zuspruch zur Vesperkirche hatte die Vorbereitungsgruppe allenfalls geträumt. Küster Lars Rosanowski schaute sich um und stellte fest: „Hier sind nicht nur Menschen aus der Kerngemeinde, sondern aus allen Schichten unserer Gesellschaft. Heute ist es uns gelungen „Vielfalt unter dem Kirchendach“ zu leben.“ Und Tobias Hanke, der Geschäftsführer von DasGebrauchtwarenhaus fasste trocken zusammen: „Mega!“

Nachdem alle Gäste verabschiedet waren versammelten sich alle Helferinnen und Helfer. Elisabeth Selter-Chow, die Projektleiterin für die Vesperkirche von der Bergischen Diakonie, bedankte sich bei Ihnen für einen gelungenen Auftakt der Vesperkirche zu dem alle beigetragen haben.

Helferinnen und Helfer der Vesperkirche

#vesperkircheniederberg

Vorletzte und letzte Hände

Am Sonntag geht es los mit der Vesperkirche in der Velberter Christuskirche. Deswegen wurden am Freitag vorletzte und allerletzte Hände angelegt.

Und auch das Essen wurde schon einmal geprobt. Wenn auch nicht vom Stachelhaus, dann aber (fast) selbstgekocht.

Und die Gerätschaften zum Bereiten der auffrischenden Getränke sind bereit #vesperkircheniederberg

Lokalzeit Bergisch Land

Am 16.1. war das Team von der Lokalzeit Bergisch Land in der Christuskirche. An diesem Tag waren schon die Bänke ausgeräumt; Stühle und Tische wurden gestellt und es war sichtbar, wie einladend dieser Gastraum werden wird.

Der Bericht findet sich in der Mediathek; ist dort aber leider nur für 1 Woche abrufbar: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bergisches-land/video-lokalzeit-bergisches-land-2200.html

Hier findet sich noch ein Bericht aus der Lokalzeitredaktion: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/vesperkirche-rheinland-100.html

#vesperkircheniederberg