Vesperkirche eröffnet mit einem Gottesdienst

Am Sonntag, 20. Jan. 2019, wurde die Vesperkirche in der Velberter Christuskirche mit einem Gottesdienst eröffnet. Etwa 200 Besucherinnen und Besucher waren gekommen. Die ersten hatten an den Tischen Platz genommen, die übrigen füllten die Kirchenbänke in den beiden Seitenschiffen. Pfarrer Martin Schmerkotte aus Velbert eröffnete den Gottesdienst und begrüßte die Gäste der Vesperkirche. Superintendent Jürgen Buchholz hielt die Predigt und und verdeutlichte das Anliegen der Vesperkirche mit 5 Sätzen anhand der olympischen Ringe, die er weiter ausführte: „1) Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen. 2) Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. 3) Kirche muss sich ständig ändern, um auf veränderte Situationen zu reagieren. 4) Gemeinde und Diakonie sind ein starkes Team in Wort und Tat. 5) Vielfalt unter dem Kirchendach und der prophetische Satz: Suchet der Stadt Bestes.“ Buchholz beendete seine Predigt mit einem Zitat des nicaraguanischen Theologen Ernesto Cardenal: „Wir sind noch nicht im Festsaal angekommen; aber wir sehen schon das Licht und hören schon die Musik!“

Bürgermeister Dirk Lukrafka und das Team der Vorbereitungsgruppe aus der Bergischen Diakonie, der BePro und dem Kirchenkreis beendeten den Gottesdienst mit den Fürbitten.

Von links: Superintendent Jürgen Buchholz, Bürgermeister Dirk Lukrafka, Projektleiterin Elisabeth Selter-Chow, Pfarrerin Henriette Sauppe, Pfr. Frank Wessel

Damit war die Vesperkirche eröffnet. Etwa 25 ehrenamtliche Helfer bewirteten die Gäste an den Tischen mit einem dreigängigen Menu aus der Küche von Kai Uwe Stachelhaus. An den Tischen mischten sich Menschen, die sich vorher nicht kannten und unterhielten sich über Gott und die Welt. Wer sein Essen beendet hatte, konnte im Cafe, dass die BePro / DasGebrauchtwarenhaus im maurischen Stil eingerichtet hat, noch Kaffee und Kuchen geniessen. Die freiwerdenden Plätze waren rasch wieder belegt, sodass weit über 200 Mittagmenus ausgegeben wurden. Von solchem Zuspruch zur Vesperkirche hatte die Vorbereitungsgruppe allenfalls geträumt. Küster Lars Rosanowski schaute sich um und stellte fest: „Hier sind nicht nur Menschen aus der Kerngemeinde, sondern aus allen Schichten unserer Gesellschaft. Heute ist es uns gelungen „Vielfalt unter dem Kirchendach“ zu leben.“ Und Tobias Hanke, der Geschäftsführer von DasGebrauchtwarenhaus fasste trocken zusammen: „Mega!“

Nachdem alle Gäste verabschiedet waren versammelten sich alle Helferinnen und Helfer. Elisabeth Selter-Chow, die Projektleiterin für die Vesperkirche von der Bergischen Diakonie, bedankte sich bei Ihnen für einen gelungenen Auftakt der Vesperkirche zu dem alle beigetragen haben.

Helferinnen und Helfer der Vesperkirche

#vesperkircheniederberg

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